Announcement concerning the use of common postage stamps for the Duchies of Schleswig-Holstein.

1866-10-29 · Bekanntmachung · 1866 · 1866_10_29

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№ 30. Bekanntmachung, betreffend die Verwendung gemeinschaftlicher Post - Frei-
marken für die Herzogthümer s. w. d. a.
Nachdem mit der Wiederherstellung einer beiden Herzogthümern gemeinsamen Gentralverwaltung des
Postwesens die Gründe wegfällig geworden sind, welche s. 3. zur Einführung gesonderter Post-Freimarken
für jedes der beiden Herzogthümer geführt haben, werden in Betreff der Verwendung der Post-Freimarken
in den Herzogthümern nachfolgende Bestimmungen getroffen: ignis pity
1) Die bisher für Schleswig und für Holstein getrennt verwendeten Schleswigschen und Holsteinischen
Post-Freimarken haben insfünftig Geltung für beide Herzogthümer, dergestalt, daß die Schles-
gulisdi
wigschen auch bei der Aufgabe der Postsendung in Holstein und die Holsteinischen ebenso in Schles-
wig verwandt werden können.
tol lodds shift, opi
2) Die mittelst Verordnung für Schleswig vom 21. September 1865 und durch Bekanntmachung für
Holstein vom 5. October 1865 außer Cours gesetzten gemeinschaftlichen Schleswig-Holsteinischen
Post-Freimarken find wieder in Cours zu setzen, sobald der Vorrath der einzelnen Sorten der zur
Zeit courstrenden Freimarken verkauft sein wird. D

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thou
4tes Stück.
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3) Besondere Post-Freimarken resp. für das Herzogthum Schleswig und das Herzogthum Holstein
find ferner nicht mehr anzufertigen und tritt die Verordnung für das Herzogthum Schleswig vom
21. September 1865 und die Bekanntmachung für Holstein vom 5. October 1865 mit dem erfolg=
ten Verbrauche der gegenwärtig verwendeten Postfreimarken außer Kraft.
4) Die vorstehenden Bestimmungen, mit deren Ausführung die Oberpostdirection beauftragt wird, treten
sofort mit der Publication in Kraft.
Oberpräsidium für Schleswig-Holstein, Kiel, den 29. October 1866.
C. Scheel-Plessen.
Personal: Chronik.
Der Oberpräsident für Schleswig-Holstein hat Kraft Allerhöchster Ermächtigung
dem mit Genehmigung desselben vom 4. Oktober d. J. als Professor für Geschichte und Politik
an der Kieler Universität angestellten Professor Dr. Heinrich Gotthard von Treitschke unterm 24.
s. M. das Indignatenrecht verliehen und die behusige Bestallung gleichzeitig vollzogen;
den Veterinärphysikus für das Herzogthumn Holstein, Theodor Wedekind in Altona zugleich
zum Veterinärphyfikus für das Herzogthum Schleswig mit vorläufigem Wohnsitz in der Stadt Altona
ernannt;
nachdem die unterm 16. Februar d. J. stattgehabte Wahl des Kaufmanns F. W. Dänhard t
in Eckerförde zum Rathsverwandten daselbst bereits früher bestätigt worden, unterm 6. Oct. d. J. das
desfällige Bestätigungspatent vollzogen;
die Wahl des elften Lehrers an der Kieler Gelehrtenschule, cand. theol. Adolph Jakob
Wilhelm Heimreich aus Preez zum Compastor in Segeberg unterm 18. September d. J. bestätigt.
11 mittelst Resolution vom 29. October d. J. die Aemter eines Zollinspectors und eines Zollcas=
firers in Glückstadt eingezogen und statt derselben den Posten eines Zollverwalters daselbst errichtet, sowie
gleichzeitig dem bisherigen Zollinspector in Glückstadt, Brandt, den Zollverwaltersposten in Schwartau
verlieben und dem bisherigen Zollkassirer in Glückstadt, Kammerath Lohse das Amt eines Zollverwalters
in Glückstadt übertragen. A misf
Mit Genehmigung des Oberpräsidiums für Schleswig-Holstein vom 28. October d. J. sind
als Zollverwalter
der Revisor bei der schleswigschen Zolldirection, Martin Thimotheus Shine ctober d. J. sind
und der Zollassistent Julius Lorenzen in Schleswig als Zollcontrolleur bei dem mit dem 1. No-
vember d. J. zu Woyens etablirten Zollamt constituirt worden.
Die schleswigsche Zolldirection hat angestellt
unterm 11. September d. J. den const. Zollassistenten Claus Friedrich Tams zu Adams-
hafen, den Zollschreiber Eduard Emil Voigts und den Kreuzzollschiffer Wilhelm Hinrich Fries
drich Terben, sowie
unterm 9. October d. J. den Kreuzzollschiffer Carl Paulsen als Zollaufseher im Tönninger
Zolldistrict;
unterm 17. September d. J. den Zollaspiranten Earl Edmund Rubens als Zollassistent
in Flensburg;
unterm 20. October d. J. den Zollgehülfen Adolph Heinrich Schmölcke als Zollassistent
in Woyens und

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