Circular (No. 50/1866) to all Post Offices in the Duchies of Schleswig-Holstein. / Circular (No. 59/1866) to all Post Offices in the Duchies of Schleswig-Holstein, concerning the acceptance of postal expedition assistants, postal routes, and postal connection with Mainz.

1866-08-04 · Circulaire · 1866 · 1866_08_04

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№ 170. Circulaire (No. 50/1866) til samtlige Post-Anstalter i Hertugdommerne
Slesvig-Holsteen.
I Continuation af Circulaire No. 4/1866, 2, meddeles herved, at Schwabstedt-Husum
Posten fra nu af atter befordres over Nantrum.
Som Folge heraf indtræde atter de ved Circulaire No. 35/1866, 2, for Slesvigs Ved-
kommende og Circulaire No. 28/
Circulaire No. 28/1866 for Holsteens Vedkommende bekjendtgjorte Courstider
for bemeldte Post.
Sembold til pass. 8 i Circule
Henhold til pass. 8 i Circulaire No. 56 pro 1866 meddeles Postanstalterne
herved Underretning om, at der ifølge Meddelelse fra det Kongelig Preussiske General-
Postamt, d. d. Berlin, den 1. August 1866, i Overeensstemmelse med Militair-Øvrigheden
mellem Frankfurt a./m. og Mainz atter er oprettet regelmæssige Posttransporter for
Brevtrafikens Vedkommende.
Som Folge heraf antages Brevpost-Gjenstande til Mainz atter, ligesom før,
til Befordring. 011151
-
Forsendelsen af Pengebreve og Pakker overhovedet af Pakkepost-Gjenstande
til Mainz maa derimod indtil Videre endnu forblive udelukket.
Slesvig, den 4. August 1866.
Over Post-Directionen for Slesvig-Holsteen.
Zschüschner.
D

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240
49de Stykke.
Personal-Chronik.
G
Efterat den hidtil constituerede Overlods Wraa i Flensborg under 20. Juni d. A. atter
er bleven entlediget fra sine Functioner som Overlods for Hertugdømmet Slesvig, er det under samme
Dato paalagt Canalinspecteur Wiechers i Rendsborg at varetage Forretningerne som Overlods for
Hertugdømmet Slesvig.
Den 16. Juli d. A. er Pastor Julius Lauris Jessen i Westerhever (Eidersted Provsti)
afgaaet ved Døden.
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Blandede Efterretninger.
Ifølge Allerhøieste Autorisation har Overpræfidiet for Slesvig-Holsteen under 21. Juli d. A.
bifaldet, at
Pastor Hans Petersen i Lunden,
Pastor Carl August Christian Lau ved St. Mariekirken i Rendsborg,
Pastor August Michelsen i Jörl,
samt som Suppleanter
Pastor Jacob Petersen Blumensaat i Dagebøl og Pastor Danklef Adolph Ferdis
nand Matthiesen i Petersdorf paa Femern præsenteres Bredsted Menighed til Valg
af en Præst.
Ifølge Allerhøieste Autorisation har Overpræsidiet for Slesvig-Holsteen under 28. Juli d. A.
bifaldet, at
Pastor Eichner i Fahretoft,
Pastor Petersen i Lunden,
Pastor Blumensaat i Dagebøl,
samt som Suppleant
Pastor Matthiessen i Petersdorf paa Femern præsenteres St. Johannis-Kirkens Menig-
hed paa Før til Valg af en første Compastor.
Ifølge Allerhøieste Autorisation har Overpræsidiet for Slesvig-Holsteen under 28. f. M.
bifaldet, at
Pastor Jensen i Bannesdorf paa Femern,
Pastor Hamanni Eckernförde,
Pastor Sierki Wesselburen,
samt som Suppleant
7900
Pastor Eichner i Fahretoft præsenteres Vabs Menighed til Valg af en Præst.
Ifølge en gjennem det Kongelig Danske Ministerium for de udenrigske Anliggender Overpræfi-
diet for Slesvig-Holsteen tilgaaet Meddelse fra det Kongelig Danske Justitsministerium er en under
5. August 1864 til Straffeanstalten paa Christianshavn afleveret Sraffefange, med Navn Hans Peter
Nielsen, der ifølge den ved hans Aflevering til Straffeanstalten indgivne Relation er hjemmehørende
i Hertugdømmet Slesvig, over hvis Hjemsted og øvrige Forhold der imidlertid ikke kan angives noget
Nærmere, den 12. f. M. afgaaet ved Døden.
no
8881
Trykt i Jovktumme-Intitatets Bogtrykkeri i Slesvig.

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22 ftes Stück.
101
7
=
№ 72. Circular (Nr. 59/1866) an sämmtliche Post-Anstalten in den Herzog-
thümern Schleswig-Holstein. brud erst and eisure 150 (
adsipas chip marsign mobilisid migstspie
sid it tint Ansidio 1. Annahme von Post Erpeditions-Gehülfen.
(A
gmurdi Bufolge Rescripts des Oberpräsidiums für Schleswig-Holstein vom 1. August d. I. ist es ge
nehmigt worden, daß das Reglement über die Annahme von Post-Expeditionsgehülfen für den Schles-
wigschen Postdienst auf den Holsteinischen Postbezirk ausgedehnt werde. ibida monis nou mis (6)
chilbi Den Holsteinischen Post-Anstalten wird dieses Reglement zur Kenntnißnahme und Nachachtung
unter dem Bemerken mitgetheilt, daß dasselbe sofort in Kraft zu treten hat. Aum nisi indser
Neglement über die Annahme von Post Expeditions Gehülfen.
hme von Poſt-Er
:
is Junge Männer, welche als Post-Expeditions-Gehülfen in den Schleswig-Holsteinischen Post-Dienst
eintreten, werden für die Gehülfen-Stellen bei den Post-Aemtern und Post-Expeditionen angenommen; es
ist denselben die Aussicht eröffnet, nach mehrjähriger Dienstzeit und nach Darlegung der erforderlichen
Qualification zur Anstellung als Posterpedient zu gelangen.
qe sdsj
madsigns bit sindungsland guns!
§ 1.
Audi Bewerber um die Annahme als Posterpeditions-Gehülfen haben durch Schulzeugnisse darzuthun,
daß sie diejenige schulwissenschaftliche Bildung erlangt haben, welche den Anforderungen an die Reife für
Secunda einer Gelehrtenschule, eines Gymnasiums oder einer Realschule im Allgemeinen entspricht. Hat
der Bewerber seine Schulbildung auf keiner dieser Schulen erhalten, so dient jene Anforderung nur als
Maßstab für die Beurtheilung, ob die beigebrachten anderweiten Schulzeugnisse im Allgemeinen den
erforderlichen Bildungsgrad desselben nachweisen
site sid no
isd Sudojados § 2. und sind simp
Da ein junger Mann die im § 1 bezeichnete Schulbildung in der Regel vor dem Lebensalter,
in welchem er in den Postdienst eintreten kann, erworben hat, so wird Werth darauf gelegt, daß derselbe
in der Zwischenzeit einer geschäftlichen Thätigkeit, z. B. im Schreibfache bei anderen Behörden, sich ge=
widmet hat, welche als eine gute Vorbereitung für seine künftige Beschäftigung angesehen werden kann.
sdsy a'mi sdsign § 3. pido matisteronstbomig mosd misilo
8381
Außerdem gelten für die Annahme als Posterpeditionsgehülfe durchgängig folgende Bedingungen:
1) der Anzunehmende darf nicht jünger als 17 Jahre und nicht älter als 25 Jahre sein; er muß
No körperlich gesund, den Jahren angemessen kräftig gebildet, persönlich für den Postdienst geeignet,
unvon entstellenden Gebrechen frei sein und ein ungeschwächtes Seh- und Gehörvermögen besitzen;
2) es muß feststehen, daß er sich in seinen bisherigen Lebensverhältnissen durchaus redlich, moralisch
Round achtbar bewiesen hat, auch daß er frei von Schulden ist; so ed aglome
3) er muß bei seinem Eintritt in den Postdienst eine Caution von 200 in zinstragenden Staats-
foqida papieren oder in anderen, zu einer derartigen Cautionsleistung geeigneten zinstragenden Papieren
beibringen.
ispun chon seid
on 891919 eid gminie bon sdag
§ 4.
808 TupuS .A msd pioreslo
Die Meldung zum Eintritt als Posterpeditionsgehülfe geschieht durch Vermittelung der Postanstalt
als
des Ortes, an welchem oder in dessen Nähe der Bewerber wohnt, bei der Oberpostdirection.
go Dem schriftlich abzufassenden Antrage des Bewerbers müssen beigefügt sein: he
1) die Schulzeugnisse des Bewerbers,
sta mau bin Jin

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22stes Stück.
2) der Lebenslauf des Bewerbers, von ihm gefertigt und geschrieben,
3) der Nachweis des Alters durch Taufschein oder Geburtszeugniß, falls das Alter nicht aus anderen
vorgelegten dienstlichen Papieren sich ergiebt,
4) wenn der Bewerber nicht unmittelbar aus der Schul Anstalt in den Postdienst tritt, für die
=
Zwischenzeit amtliche oder sonst glaubhafte Atteste, welche über seine Beschäftigung und Führung
as feit seinem Ausscheiden von der Schulanstalt einen vollständigen und bestimmten Nachweis liefern,
5) ein von einem Medicinalbeamten ausgestelltes oder bestätigtes Zeugniß über den Gesundheitszustand
mudes Bewerbers, in welchem der Beschaffenheit des Seh- und Gehörvermögens ausdrücklich er-
wähnt sein muß.
To mi oldi alled and allidingtin strom & modu
6) bei Minorennität des Bewerbers die Genehmigung des Vaters oder Vormundes zum Eintritt des
Bewerbers als Posterpeditionsgehülfe.
Ansio In dem Antrage muß der Bewerber die schriftliche Versicherung abgegeben haben, daß er frei
von Schulden sei.maitida o dau musim-jo med ind naftidssid si odpor is
@dan dus 10. boys bau) sid modisjad ni
Ein jeder Posterpeditionsgehülfe ist verpflichtet, auf Verlangen der Postbehörde auch der Er-
lernung des Telegraphendienstes sich zu unterziehen.
$ 12.
uding Post-Expeditions-Gehülfen, welche vier Jahre in dieser Eigenschaft gedient, in jeder Beziehung
ihren Obliegenheiten genügt, sich durch ihre dienstliche und außerdienstliche Führung, insbesondere durch
Zuverlässigkeit und Rechtlichkeit vollständiges Vertrauen erworben, Eifer und Ausdauer für den Beruf
bewiesen haben und danach zu der Erwartung berechtigen, daß von ihren Kräften auch bei größeren Post-
Anstalten und in selbstständigeren Stellen ein nüßlicher Gebrauch zu machen sei, können bei stattfindendem
dienstlichen Bedürfnisse als Post-Expedienten-Anwärter nach Ablegung der unten vorgeschriebenen Prüfung
angenommen werden; sie erhalten nach Ablauf des Probejahrs bei bewährter Qualification die Bestäti-
gung als Post-Expedient.
3. Courswesen.
ad ni mshisar ni
Im Verfolg Circulars Nr. 41/1866, 2, wird hierdurch mitgetheilt, daß die Post Schwabstedt-
Husum von jest ab wieder über Rantrum befördert wird.
Es treten demnach die mittelst Eirculars Nr. 35/1866, 2, für Schleswig und Circulars Nr. 28/1866, 6,
für Holstein bekannt gemachten Gourszeiten obiger Post wieder in's Leben.
4. Postverbindung mit Mainz.
Unter Hinweisung auf Passus 8 des Circulars Nr. 56 pro 1866 werden die Postanstalten
hierdurch davon in Kenntniß gesetzt, daß nach einer Mittheilung des Königlich Preußischen General-Post-
Amtes, d. d. Berlin den 1. August 1866, im Einverständniß mit der Militairbehörde zwischen Frankfurt
a/M. und Mainz regelmäßige Posttransporte für den Briefverkehr wieder hergestellt worden sind.
In Folge dessen werden Briefpostgegenstände nach Mainz wieder, wie früher, zur Beförderung
angenommen.
Dagegen muß die Versendung von Geldbriefen und Päckereien
gegenständen - nach Mainz bis auf Weiteres noch ausgeschlossen bleiben.
Schleswig, den 4. August 1866.
anal
überhaupt von Fahrpost-
Die Ober- Post-Direction für Schleswig-Holstein.
Sid
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bezogen werden.
Die Expedition des Verordnungsblatts.
Kiel. Druck von A. F. Jensen.

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